Heimatmuseum Taucha © SV Taucha

Heimatmuseum Taucha © SV Taucha

Städtisches Museum Taucha

Das Städtische Museum Taucha wurde 1926 gegründet und war im damaligen Krankenhaus „ Am Schmiedehöfchen“ untergebracht. Auf Grund der schwierigen wirtschaftlichen Lage konnten nur in Abständen heimatkundliche Ausstellungen gezeigt werden.

In Verbindung mit dem ersten Heimatfest „Tauchscher“ am 03.09.1933 wurde das Museum eröffnet. Mehrere Umzüge waren notwendig, bis das Museum mit seinem Fundus in einem der ältesten Bürgerhäuser der Stadt - einem ehemaligen Brauhaus in der Brauhausstraße 24 - seine Bleibe fand.

Im Jahr 1977 wurde das Gebäude in die Kreisdenkmal-Liste aufgenommen und 10 Jahre später auf Grund seines baulichen Zustandes durch die Staatliche Bauaufsicht gesperrt und geschlossen. Seit 1990 erfolgten unter Berücksichtigung der Auflagen des Denkmalschutzes umfangreiche Rekonstruktionsmaßnahmen, welche 1995 ihren Abschluss fanden.

Im Mai 1995 wurde das Museum mit den Komplexen Kinderbibliothek und Museumsgaststätte eröffnet. Ständig wechselnde Ausstellungen mit heimatgeschichtlichem Charakter sowie zahlreichen Sonderausstellungen bieten Besuchern ein abwechslungsreiches Spektrum.

Details

- WC für Besucher vorhanden

Zur Zeit ist die permanente Ausstellung nicht geöffnet.

Derzeit wird eine neue Dauerausstellung zur Stadtgeschichte Tauchas in anderen Räumlichkeiten konzipiert - bis diese realisiert ist, sind im Gebäude Brauhausstraße 24 lediglich kleine Sonderausstellungen (Eintritt frei) zu sehen.


Sonderausstellung 2018
"Je weniger Klingen, je größere Herzen - 400 Jahre dreißigjähriger Krieg"


25. Mai - 28. Oktober 2018
Ausstellung "Des Krieges Buchstaben"


Zum 400. Mal jährt sich am 23. Mai 2018 der Beginn des verheerenden Dreißigjährigen Krieges. Ganz im Mittelpunkt des damaligen Geschehens: Leipzig und seine Umgebung. Hier fanden große Feldschlachten, Belagerungen und vielerorts Kämpfe der zahlreichen verfeindeten Lager statt.

Als sich im September 1631 die protestantischen Armeen von König Gustav II. Adolf von Schweden und Kurfürst Johann Georg I. verbündeten, schlugen sie daraufhin die kaiserlich-ligistische Armee unter Tilly. Ein entscheidender Punkt im Verlauf der Auseinandersetzungen: Gustav Adolf konnte nun seinen Siegeszug ins Deutsche Reich antreten und damit den Fortbestand des Protestantismus sichern.

Im Jahr 1646 wurde dann in Eilenburg für Kursachsen Frieden geschlossen – was auch zum finalen Westfälischen Frieden von 1648 führte. Eine prägende Epoche – weit über die Region hinaus. Die geplanten Ausstellungen sollen diese Ereignisse wieder in Erinnerung rufen. Zum Gedenken, Erinnern und auch zum Aufrütteln.

Öffnungszeiten

Montag & Donnerstag10.00 - 12.00 Uhr sowie 13.00 - 18.00 Uhr
Dienstag & Freitag13.00 - 18.00 Uhr

Ausstattung

 

Adresse

Adresse: Städtisches Museum Taucha
Straße/ Hnr. Brauhausstr. 24
PLZ / Ort: 04425 Taucha